Kaufentscheidungen …

Nach welchen Kriterien haben wir unser Wohnmobil ausgewählt?

– Preis: keine Frage, denn wir haben nur ein beschränktes Budget zur Verfügung, um ein paar Monate durch Europa zu fahren. Und da spielt der Kaufpreis natürlich eine Rolle. Wir haben eben abgewägt, was uns lieber ist: ein schönes neues Wohnmobil und Fensterkit fressen oder ein älteres und dafür vielleicht auch öfter essen gehen oder sogar mal in einem Hotelzimmer zu übernachten.

Und bedenkt man auch noch den Wertverfall neuer Mobile – war uns klar, ein älteres, dafür sehr gut ausgestattetes Wohnmobil bzw. noch Budget für diverse Umbauten (autom. Satanlage, neue Bezüge, ev. eine neue Matratze, …).

– Bett: wir verschlafen mind. ein Drittel der Reise. Das Bett ist enorm wichtig. Ich wollte anfangs ja NUR einen Vollintegrierten mit Längsbetten.
Unser MietWoMo hatte hinten ein Doppelbett längs und war ein Teilintegrierter – also ein Kompromiss. Nach dem Urlaub war mir dann egal, ob es ein teil- oder vollintegriertes wird. Angeblich überwiegen die Vorteile des Teilintegrierten (Hitzeentwicklung im WoMo durch große Frontscheibe, näher am Serienfahrzeug – das kam uns in Rovinj ja entgegen).
Und wir haben schnell gemerkt, dass wir unsere WC-Pausen in der Nacht aneinander angepasst haben: zu 90% sind wir gemeinsam am CP zum Klo gegangen in der Nacht. Also fiel das Problem mit dem „über-den-anderen-klettern“ weg. Es kann daher auch ein Querbett sein (die meist größer sind – und bei meinen 187 cm ist das kein Nachteil). Was wir beide NICHT wollten, waren einerseits Stockbetten und andererseits ein sehr hohes Bett, das nur mit einer Leiter zu erreichen ist. Stufen, die man wegklappen kann, waren kein Problem. Und ein absolutes no-go sind für uns diese Hubbetten.

– Nasszelle: Dazu möchte ich vorab etwas zitieren:

„… Gehe ich als Mann auf die Toilette, dann ruft meine Frau im Hintergrund, mache den Schieber zu es stinkt. Übrigens, unsere Toilette wird täglich gereinigt, aber eine leichte Geruchsbelästigung ist wohl nie ganz zu vermeiden.

Bei geschlossenem Schieber spritzt im Stehen die Notdurft, auch wenn man Zielwasser getrunken hat, bis zu den Beinen. Setzt man sich als Mann, was heute allenthalben empfohlen wird, dann liegt der Schniedelwuz auf der Brille, was wohl auch nicht im Sinne des Erfinders ist. 

Und wehe es drückt mal hinten und vorne, dann gute Nacht!  …“

© https://www.promobil.de/wohnmobil-toilette-camping-wc-zu-kleine-toilettenschuessel-zufriedenheit-umfrage/

Das trifft es auf den Punkt. Als Sitzpinkler muss man sich wirklich entscheiden, was wichtiger ist … „vorne“ oder „hinten“. Beides gleichzeitig geht nur mit einem Marmeladenglas – einem leeren.

Der bereits gesehene Bürstner A580 (BJ 2006) hat allerdings eine Nasszelle, die schon eher ein Bad ist, also – nomen est omen – eine „Zelle“.

 Bürstner A580, 2007, € 35.900,- - willhaben Am Sonntag, 29.10.2017, schauen wir uns noch in Graz ein WoMo an. Hoffentlich das letzte. Es ist, ohne Auto – wir haben kein Auto und ich denke, ohne Kinder braucht man in Wien nicht unbedingt ein Auto – nicht gerade einfach,  weil es in Wien nicht gerade viel Auswahl an WoMos gibt. Daher müssen wir uns immer einen Mietwagen nehmen, um durch Österreich zu gurken. Das kann mühsam sein.
Aber wir haben ja schon eins ins Auge gefasst, das uns beiden zusagt. Das am Sonntag gefällt mir einfach optisch besser – es ist rot!
Den Bürstner unten

haben wir schon gesehen.

 Ohne Titel

Am Montag werden wir auf alle Fälle schlauer sein …

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