Palermo …

… ist knapp 20 km entfernt – also das Zentrum bzw. der Bahnhof (Stazione Centrale), wo wir hinwollten, um ev. eine deutschsprachige Zeitung zu ergattern (in der Zwischenzeit würde ich mich schon über eine BILD freuen – ich hab Zeitungsentzugserscheinung). Also einen Tagesfahrschein gekauft und auf den Bus gewartet.

img_1237.jpgDen ersten Bus, der zu einem Stadion fuhr, war ein Kleinstbus, …
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… wo wir dann in einen anderen Bus Richtung Bahnhof umstiegen. Über den Verkehr in Palermo schreibe ich nichts mehr. Ich muss ja nicht fahren. Würde ich aber fahren, dann nur mit einer „kleinen“ KTM Supermoto und am liebsten mit einem meiner beiden Cousins hinten drauf (die hatten ja schon bei der kurzen Fahrerei in Wien einen braunen Strich im Hoserl).
Bis zum Bahnhof sind wir dann nicht gefahren, sondern bis zu einer Art „Füßgängerzone“ (alles relativ hier). Es stellte sich heraus, dass der Beginn der Fuzo die Piazza G. Verdi (G. für Gunther???) mit einem großen Prachtgebäude war (Teatro Massimo).

Wir schlenderten dann die Via Maqueda runter,

bogen einmal rechts ab zu einem Markt (so stell ich mir den Brunnenmarkt in Wien vor),

IMG_1213 um dann beim Bahnhof anzukommen, wo es keine „giornali tedeschi“ gab. Da mein Fuß ganz okay war, beschlossen wir der Linie 101 (unser Bus zum Stadion) zu folgen und gingen die Via Roma entlang. In der Zwischenzeit wurde Christine unruhig (hatte am Vorabend NICHTS gegessen) und wir fanden eine kleine Trattoria, in der Christine endlich ihre spaghetti alla carbonara bekam, die sie sehnlichst kosten wollte. Und die waren echt gut.

IMG_1214Gestärkt mit Nudeln und einem Karäffchen Wein, schlenderten wir weiter („Ich hab einen im Kahn“). Es ist auch nicht so, dass wir beide nicht auf der (Zitat C. Schwarz) Pippibox in der Trattoria gewesen wären – aber Christine entwickelt sich zu einer echten Bremserin (und ich dachte, ich hätte eine Mickey Mouse Blase). „Muss kacken!“ Zum Glück kam das Kommando knapp 10 Meter vor einer Art Einkaufszentrum (das „Passage“ in Linz, wer´s kennt – damit ich nicht immer Vergleiche mit Wien zur Hand nehme). Im obersten Stock war eine Bar, wo wir Kaffee tranken und es eine Toilette gab. „Konnte nich kacken“. Der Ausblick war auf alle Fälle nett.

Meine Nachforschungen in Wien ergaben, dass es in Palermo einen netten Markt geben sollte: La Vucciria. Den wollte ich noch besuchen, da er in etwa auf dem Weg lag (Piazza San Domenico). In einem kleinen Gässchen fanden wir auch einen Fleischer (aber kein Szabo!) und kauften einen Spieß für abends (und dazu wollen wir die restlichen „Antipasti“ aus Villa San Giovanni. Natürlich konnte der nette Fleischer weder deutsch noch englisch (auch wenn ich immer wieder probiere zu fragen), trotzdem erkundigte ich mich, ob der Markt „La Vucciria“ in der Nähe sei. „Si, si, … ma chiuso … dormire“. Ich entnahm der Gestik, dass wir zu spät dran waren.

Weiter auf der Via Roma erblickten wir rechter Hand zufällig im Hafen ein Bötchen, das wir uns ansehen wollten.


Wahnsinn – also ich war echt überwältigt.

Da das Wetter umschlug und es ab und zu stark zu schiffen begann, nahmen wir den ersten Bus 101 zum Stadion und dann weiter mit dem 616 nach Sferracavallo, wo der Platz ist.

IMG_1236Rechtschaffen müde und verschwitzt und immer noch angepisst, schnappte ich mir einen Duschjeton und genoss eine heiße Dusche.

Wo und wann Christine jetzt letztendlich kacken war, weiß ich nicht mehr …

Fine für heute …

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