York – gemeinsam!

Der Titel des Blogs lässt doch auf Spannung(en) schließen, oder? Aber irgendwie muß ich ja Neugierde erzeugen und Euch bei der Stange …
… halten 😉

Also York sollte es heute sein. Die Beschreibung von Nicola, das ist die nette Dame vom Empfang, wie wir zum Bus nach York kommen sollten, entpuppte sich als etwas fehlerhaft. Links und rechts können scheinbar auch die Damen auf der Insel nicht unterscheiden. Egal – wir haben den Bus auf Umwegen erreicht und sind beim Bahnhof von York ausgestiegen, um uns zu Fuß umzusehen. In York gibt es, neben vielen kleineren und auch zugesperrten (weil beginnend zu verfallenen) Kirchen auch so ein großes Trum.

Und gefühlt hat das Ding bzw. deren Glocken gewummert, bis sich die 2 in London endlich abgeschmust haben. Wir sind gegen 9 in York mit dem Bus angekommen und nach 11 hat es immer noch geglockt, dass es (k)eine Freude war.
*** Ich muß versuchen, mehr Dialekt- oder erfundene Wörter einzubauen, um unseren Lieblingsnachbaren das Lesen zu erschweren, nichwahr A-K? 😉 ***
York also. Primäres Ziel war der 3-Store, um eine Data-SIM zu bekommen. Die verlangen echt Geld dafür! Wir haben jetzt 3 GB für ein Monat für 16 Pfund! Ich will mir jetzt nicht den Kilopreis ausrechnen – es ist teuerer als bei uns kann ich nur sagen.
Nachdem ich mich vom Preisschock erholt habe und wir weitergeschlendert sind, habe ich den „Hannes von York“ entdeckt (das Geschäft!) – vielleicht hätte ich da nachfragen sollen. Wenn der nur halb so nett ist, wie der in der Hannes in 1050 …
IMG_2355Aber ich schweife ab … York. Mir fällt es schwer hier in GB etwas zu beschreiben, weil ich noch nie in GB war. Italien und Frankreich kannte ich ja schon (also ich war schon mind. 1x vorher in beiden Ländern) und da war es leichter, etwas zu schreiben – aber GB? York ist ein nettes Städtchen. Es gibt in der Altstadt kleine und auch wirklich kleinste Gässchen, viele Touristen“fallen“ (so nenne ich jetzt mal alles, was KÜHLSCHRANKMAGNETEN und Zeugs mit der Flagge drauf verkauft) aber es lohnt sich echt auch oft, den Kopf zu heben und die Fassaden der Häuser anzusehen und deren Verzierungen, Erker oder Blumenkästen.

Wir sind innerhalb der Stadtmauern ein paar Mal hin und her gegangen und der zentrale Punkt war jedesmal für uns ein Markt namens „Shambles“, zu den es uns immer wieder zog. Der Markt ist schwer zu beschreiben, da es vieles von Chinaschrott über Obst/Gemüse bis hin zu Handwerkszeug gegeben hat. Und einen netten Schotten, der uns Tipps für Edinbourgh gab. Und ein paar „Foodminitrucks“- die wir aber ignoriert haben und NICHTS gegessen haben! Also BEIDE.
IMG_2358Ich wollte nämlich noch unbedingt zur York Brewery – da stellte ich mir sowas wie in Salzburg vor. Aber es war „nur“ eine kleine Brauerei in der Stadt, wo wir schnell ein Bierchen kippten, um zu meinem nächsten Ziel zu gelangen.

Dem NRM (National Railway Museum) – das keinen Eintritt verlangt (eine freiwillige Spende wäre aber angebracht) und wo wir dann endlich gegessen haben.

Abschliessend möchte ich persönlich noch etwas los werden zu den englischen Frauen: wir waren ja heute das erste Mal langsam (NICHT im CaMoRo) unterwegs und so konnte ich mir die Menschen genauer ansehen. Englische Männer sind teilweise echt attraktive und schön anzusehende Kerle. Englische Frauen – und jetzt meine ich wirklich die Extreme, die uns entgegen gekommen sind – sind für mich der Grund, warum Engländer (männlich) den Ruf haben, zu saufen! Ich habe noch nie so viele Frauen gesehen, die scheinbar keine Spiegel zu Hause haben, oder denen nur der Hauch von Stil und Geschmack schon bei der Geburt weggenommen wurde. Manche kommen daher, als hätte der Gürtel in Wien einen Betriebsausflug auf die Insel gemacht, um zu sehen, wie hier die Bordsteinschwalben agieren. Andere dürften ein Selbstbewusstsein haben, das jegliche Grenze des guten Geschmacks sprengt. Da werden Kilos in enge Kleidchen oder Oberteile gezwängt, die kaum Luft zum Atmen lassen und ein normales langes Top zu einem bauchfreien Etwas verkümmern lassen. Ich weiß – ich bin selber übergewichtig: aber will mich wer in einem bauchfreien Top sehen? Wir sind von Frankreich gekommen – da waren die Leute wirklich gut – im Sinne von passend und stilsicher – angezogen: aber hier? Eine Mischung zwischen Faschings- und Halloweenkostümen, und das am besten nich 4 Nummern zu klein, wird dem mitteleuropäischen Mann aufs Aug gedrückt, ohne Schamesröte.

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