Schottland nach Irland

Von einem schönen, sehr schönen Platz mit einem netten Ort mit einem wunderbaren Restaurant schmeissen wir uns wagemutig in die Fluten und segeln nach der grünen Insel, von der Tausende nach den US und A flohen (wir schauen gerade „Bordwalk Empire“!).
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Okay – DIE fliehen nicht, die machen Europa in 3 Tagen, können scheints kein Englisch, weil … ach egal!
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Uns ging es ja bei der Überfahrt aus Calais nicht wirklich so gut, daher haben wir uns aufgeteilt, um uns nicht auch noch zu nerven 😉 Christine blieb unter Deck in einem Kinosaal sitzen und ich taste mich durch Wind und Wetter über Bord – so ein Traumwetter … auf der einen Seite des Schiffs spritzt dir die Gischt ins Gesicht und auf der anderen reisst es dir die Perücke vom Schädel (wenn man eine hat) und fast das iPhone aus der Hand!

Falls es wem noch nicht aufgefallen ist – die Kombination WASSER mit den Farben weiß und blau … das ist genau meins!
Bevor es nach 2 Stunden „might be a little bit rolling“ von Board ging, konnte ich noch den britischen Humor bewundern – am Klodeckel des WC´s an Bord!
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Runter und aufs Gas drücken – wir haben nämlich mit einem Franzosen kurz vorm Einsteigen gesprochen und haben beide das selbe Ziel: Giant´s Causeway. Natürlich hab ich ihm gleich erklärt, dass er mit seinem kleinen Scheisserl (ein 8/15 Froschschenklfresserauto) langsamer sein wird, als ich mit der roten Rakete … wenn unsere 3,5 Tonnen (OHNE uns!) einmal bewegen, sind wir schwer zu stoppen!
Und … bei dem Causeway da wird Dir auch das Geld aus der Tasche gezogen. Kurz davor gibt es einen Parkplatz – „Giant’s Causeway & Bushmills Railway“, eine alte Dampfeisenbahn (GIBT´s NIMMA!). Kosten: 6 Pfund/Tag (mit dem Wissen, dass fast keiner länger als 4 Stunden bleibt). Rauf zum Visitors Center – und das wurde so hingestellt, dass man glaubt, man geht rein (main entrance) und MUSS Eintritt zahlen: knapp 12 Pfund/Person!!! Ich bin zur Kassa und hab ihn in meinem besten Englisch gefragt, ob 12 Pfund/Person nicht etwas sehr viel zuviel für ein paar Steine sind. Wir wurden aufgeklärt, dass der „Eintritt“ den Parkplatz beinhaltet und den Eintritt zu einem Museum bzw. dem „Gift-Shop“, es aber nichts kostet, einfach zu Fuß hinzugehen … ich hab mich höflichst bedankt, wir sind umgedreht und gemütlich ohne Eintritt den beschriebenen Weg zu den Felsen gegangen.
„Wie hast Du das verstanden?“ meinte ich zu Christine – und sie hat mir bestätigt, dass es für sie auch den Anschein hatte, dass man OHNE die 12 Pfund nichts zu sehen bekommt. Tja … oft hilft es blöd nachzufragen 😉 Was wir beide … ungeschickt empfanden war aber, dass man ohne Eintritt NICHT in den Gift-Shop kommt: ergo – keine Mitbringsel, ohne vorher zu löhnen …
Gegen 13:00 waren wir bei den Steinchens … und natürlich alles voller Touristen. Da geht´s zu … Wahnsinn.


Ich würd jedem empfehlen, auf Google nachzulesen, um was es dabei geht. Für alle, die zu faul sind, so wie ich es wäre, kurz zusammen gefasst: der Riese Finn wollte nach Schottland und hat einen Weg angefangen zu bauen – eben diese 4- bis 8-eckigen Steine.
Klein-Christine wollte auch …


Und es gibt auch noch andere Formationen wie das „Kamel“.
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Beeindruckend ist es auf alle Fälle – und sehenswert auch mit den ganzen Touristen. Ahja – und NATÜRLICH waren wir schon auf dem Rückweg rauf zum Haupteingang, als uns der langsame Franzose („Ochhh … isch bin gefahre die Coast-Strecke, qui est viel schmale und lahngsahme … „) entgegenkam.
Auf dem Weg zum Causeway sind wir zuerst beim Campingplatz (Ballyness Caravan Park) vorbeigekommen und bei einem typischen Christine´schen Frühstückslokal (Old Bushmills) vorbeigekommen. Nachdem wir den CaMoRo auf dem wirklich schönen und für die Ausstattung günstigen Platz abgestellt hatten, schlenderten wir zu dem Frühstückslokal. Und dieses Mal durfte ich auch mitkosten 😉


Nach dem „Frühstück“ und Kauf einer netten Weihnachtskugel (sowas gibt es da echt!), wollten wir endlich echt was essen – hatten wir nicht den ganzen Tag bisher. In einem Laden, wo für NINA ein Magnet gekauft wurde, hat man uns „The Cods Way“ empfohlen – eine Art Cafe mit Burger, Würstchen und Fishndschipps. Aber … Gunther hat ja dazugelernt und nachgefragt, ob das ein Cafe mit Lizenz wäre. Ja – mit der „0,0 Promille“-Lizenz“! Kein Alkohol. Lizenziert wäre aber „The Distillers Arms“ – das in 60 Minuten öffnen würde. 60 Minuten, die wir uns mit einem Spaziergang zur Kirche, einem wahnsinnig netten Gespräch mit einem Motorrad-Freak (der uns nachschrie, nachdem er an uns vorbeiging und KTM-Jacke und KTM-Rucksack sah „Ejjj … are you a KTM-Fan?“), dem Besuch diverser „Arts- and Craft-Shops“, einem schnellen Half-Pint im „The Bush House“ („KTM-Fan? Good bikes … and good racers … will make the way in MotoGP!“ – heast … die kennen sich aus, die Iren!


Davon abgesehen, dass scheinbar Christine seit 5 Jahren die erste Frau in dem Pub war – so wurde sie beim rausgehen angestarrt)… also es war bald 17:00 und wir gingen ins Restaurant und – wir haben so ein Glück seit 3 Tagen! Das Essen … ein TRAUM!

Beim Zurückgehen haben wir uns auch getrennt – weil sie Pippi musst und ich für sie SÜSSKRAM erstehen musste. Und da sah ich DAS:

Wir sind also rundum glücklich – schöner Platz, echt gutes Essen und … Spanien WIRD noch verlieren gegen den Iran (auch wenn sie 1:0 führen!).

 

2 Kommentare zu „Schottland nach Irland“

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