Irland – Wales – England

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön … wenn sie nur rechtzeitig losgeht.
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Also – geplant war, dass die Fähre von Dublin nach Holyhead am 29. Juni um 8:05 ablegt. Am 28. Juni bin ich dreimal von dem Fährunternehmen angerufen worden und ich fasse die Anrufe jetzt kurz zusammen (und auch nur das, was ich verstanden habe):
Anruf 1: technische Probleme – Fähre fährt später – andere Fähre – neue Tickets holen
Anruf 2: Sorry – alles beim alten
Anruf 3: Nein – doch später aber ohne neue Tickets abholen – einfach zum Port 2 fahren.
Natürlich habe ich in der nacht TRAUMHAFT schlafen können (immerhin viel besser als Christine, der die Überfahrt echt schwer im Magen lag).
29. Juni – auf in der früh; alles gepackt; ca. 90 Minuten VOR Abfahrt der Fähre (Weg zur Fähre: ca. 12 Minuten) weggefahren … und dann kam das erste Hackl ins Kreuz: Die Zufahrt zu Port 2 ist etwas … verwirrend. Wir sind auf alle Fälle falsch abgebogen und vor einer Mautstelle vor einem Tunnel gelandet: 3 Euro. Und scheisse war der Tunnel lang. Am Navi sah ich, wie die Minuten mehr und mehr wurden und es arschknapp werden könnte, mit der Fähre. Umgedreht, zurück durch den Tunnel, zur Mautstelle – 10 Euro … ich „WTF … why 10 Euros? We paid 3 in the other direction!“
„Jeah … depends on time you passin´!“
„We passed 10 Minutes ago cause we took the wrong directions – we need to go to the ferry!“
„Jeah … 10 minutes ago it was cheaper!“

Ichunterdrückealleswasmirindensinnkommtundfahreweiter

Nach ein paar hundert Meter – Stau: aber noch 2 km bis zur Verladestation. Und NICHTS geht mehr! Echt nichts … nada … 20 Meter fahren – 5 Minuten warten … Info bekomme ich auch nicht, was da los ist …
Irgendwann bin ich dann – eh klar, Ausländer und Schei**touri – auf einer Abbiegespur unwissentlich (am Anfang – dann war keine Chance mehr bei dem Stau die Spur zu wechseln) am Stau vorbei, bei einer Ampel bei Rot für mich als Abbieger drüber und hab mich in eine der 6 wilden Spuren zum Check-In (der nur 3 Spuren hatte) eingereiht. Kurz vor dem Check-In habe ich mich noch mit einem Bus inkl. Fahrer („Fuck off!“) angelegt, weil er meine Spur blockierte (Christine meinte zwar, das würd sich locker ausgehen, aber … da musste was raus!).
Wir waren satte 2 Stunden zu spät – auf der Fähre!
Statt um 8 legten wir um 10 ab. Statt um 11:30, kamen wir um 13:30 in Wales an und dann noch zum Campingplatz. Das waren auch nochnmal knapp 4 Stunden laut Navi.
Die Überfahrt an sich war dann aber echt schön und ruhig – so ruhig, dass wir beide Hunger bekamen und sogar was gegessen haben.


Christine ist ca. 50 km nach Ankunft irgendwann eingemützelt bei einer Straße, wo ich normal schon speiben müsste (links, rechts, eng, rauf, runter – Gosauzwang falls ihn wer kennt – das ist ein Highway dagegen!). Aber sie war so fertig von den letzten 2 Tagen und schlief … und ich prügelte den CaMoRo über die Straßen, überholte den einen oder anderen und wurde dafür angehupt (darf ich in GB nicht überholen? was soll der Schei**? Wenn der vor mir dahinkräult und keine Anstalten zum Überholen macht, versuch ich mein Glück!).
„*Gäääähn* Ah cool – hab ich voll viel verschlafen!“
Ja … hat sie … die Glückliche.
Der Campingplatz war zum Glück echt schön (etwas weit zu den sanitären Einrichtungen) aber wir hatten Glück und bekamen an einem Freitag nachmittag noch den letzten Platz UND einen mit SAT-Empfang.
img_3273.jpgZum Kochen waren wir zu müde – daher gingen wir in das Toby Carvery Shrewsbury – Systemgastro vom feinsten … aber echt egal.

Und da haben wir uns dann echt Zeit gelassen und NICHTS gemacht außer Wäschegewaschen (Christine) und gegrillt (Gunther).

Am Montag sind wir dann Richtung Meer – Eurotunnel – aufgebrochen und da stehen wir nun in Ashford am Broadhembury Caravan & Camping Park. Unterwegs noch in ein Outletcenter (falls Nina mitliest – voll krass billige M. Korrs-Sachen!!!), weil ich noch ein … egal.


Der Platz ist schön hier und wir sind gleich in das nächste Pub, weil wir einem Herrn Zimmel ein Guiness auf sein Wohl schuldig waren – in das Queens Head.


Jetzt freuen wir uns auf die aufgewärmten Fleischlaberl von gestern und gehen früh heia-heia, weil wir „Urlauber“ ja schon um 5:30 auf müssen, um unseren Zug zu erwischen!

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Ein Gedanke zu „Irland – Wales – England“

  1. Mir ist schon schwindlig von den Erzählungen und Problemen, bis ihr am Campingplatz angekommen seid 🙃🙊🙉🙈 …aber Hauptsache geschafft 👏👍😃 Gutes Weiterkommen – bin schon gespannt was ihr vom Eurotunnel zu berichten habt 🤪

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