Haglebu nach Gudvangen nach Skjåk

Gemütlich sind wir am Mittwoch, 1. August, morgens weg gefahren aus dem „norwegischen Gosau“ … schweren Herzens, denn mir hat es da echt sehr gut gefallen.
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Da wir auf knapp 1000 Meter waren, mussten wir den Hügel auch wieder runter – und beim Runterfahren hat es zum Schluss irgendwie komisch gerochen … so wie brennender Gummi. Also bin ich bei einem Parkplatz stehen geblieben und … geil! Es raucht bei den Bremsen auf der Beifahrerseite! Ich hab dann Wasser drüber gekippt … zischhhh … das war, wie wenn ein Oberösterreicher 6 Stunden ohne Bier auskommen müsste! Also NIX! 2 Liter Wasser waren weggezischt wie nur was. Und jetzt? Es raucht immer noch etwas.
Zum Glück war in der Nähe eine Autowerkstatt und der freundliche Mitarbeiter fühlte die Felgen und die Bremsen auf beiden Seiten … „okay . that is normal. It is getting hot downhill, because the car is so heavy“ … not only the car, but that is eine andere Geschichte.
Der kompetente Mann ist dann auch noch ein Stückchen gefahren, um zu testen, ob die Bremsen ev. blockieren – war auch nicht der Fall und so sind wir erleichtert aber mit einem flauen Gefühl weiter. Weiter über eine grenzgeniale Strecke!
Ersten wunderschöne Landschaft und die Straße führte uns auf 1200 Meter und zweitens – Kreisverkehr in einem Tunnel! Wer hat sowas schon mal gesehen??? Wir waren ganz hin und weg …

Gelandet sind wir in Gudvangen – einem kleinen Plätzchen in einem eher engen Tal (=kein SAT) mit WLAN. Wir gingen zuerst einen Platz suchen und … geh … mitten in Norwegen stehen da Mostschädln mit einem Wohnmobil … noch dazu aus Leonding! Und da ein Platz daneben frei war, haben wir uns gleich dazugesellt und mit dem Paar mit den beiden sehr wohlerzogenen Buben geredet … war wirklich sehr nett! Die haben ihr Mobil gemietet für 3 Wochen Urlaub (über eine Wohnmobil-„Airbnb“-Plattform).

Der Donnerstag, 2. August hatte es in sich – was für eine Strecke! Zuerst knallst einmal so durch die Gegend – laut Navi ja kein Problem. Aber dann stehst Du auf einmal vor einer Fähre, die gerade entlädt … aber kein Hinweis vorher! Also haben wir in der „Anstellspur“ (waren eigentlich 3 Spuren) der Fähre gewendet und uns hinten angestellt. Und siehe da, wir waren nicht die Einzigen. Ein anderer, sicher so ein komischer Touri, ist auch geradeaus und musste so wie wir wenden 😉
Die Fahrerei am Mittwoch war schön und eine sehenswerte Strecke – am Donnerstag waren es einige sehr, sehr anstrengende Kilometer. Wir kann schon wissen, dass es auch hier in Norwegen „Single-Tracks“ gibt … wahrscheinlich jeder, der sich vorab informiert hat. Aber okay … mit sowas rechne ich echt nicht hier. Und dann wieder Tunnels. Einer war sogar solange (25 Kilometer), dass es 3 „Tageslichtbuchten“ gab … mit Parkmöglichkeit … und 3x darf geraten werden, wer in einer dieser Bucht stand und fotografierte wie wild – und ich dachte noch „Scheisse – ein Blitzer!“
Auf alle Fälle sind wir heute auf knapp 1500 Meter gekommen, haben Schnee gesehen und einige schöne Wasserfälle, bis wir in Skjåk – Gjeilo Camping gelandet sind.

Heute gings es gemütlich bis Trondheim. Das Hotel hat den roten Teppich ausgerollt …

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… und wir haben Blick auf die SCS von Trondheim!
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Schnell noch gestärkt und dann wir das schnelle WLAN ausgenutzt: also hurtig getippst & hochgeladen den Schrott … viel Spaß!

 

6 Kommentare zu „Haglebu nach Gudvangen nach Skjåk“

  1. Du hast ja geschrieben, das auf der Beifahrerseite die Bremsen heiß gelaufen sind – das heißt die Christine ist gefahren oder verfettnäpfe ich mich jetzt 🤔😳

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  2. Servus, Ihr Nordreisenden.
    Wir wünschen Euch eine gute und sichere Fahrt mit spektakulären Brücken, Tunnels und die eine oder andere Fähre…
    Danke für die Bilder und Euren Reisebericht. Da bekommen wir Fernweh…
    Liebe Grüße und PROST! Team Gamsbräu 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo ihr 2! Schön von Euch zu lesen … Euer Bräu haben wir sehr genossen – und natürlich auch die Unterhaltung mit Euch in der Hafenkneipe. Fernweh … wir haben gemerkt, dass man eigentlich auch ein halbes Jahr durch Österreich fahren könnte, um Spektakuläres zu erleben 😉 Und wir beneiden Euch, um Eure Freiheit, die ihr Euch nehmt und stehen bleibt, wo Ihr wollt … echt lässig (da gäb´s schöne Platzerl hier in Norwegen oder Nordschweden!). Liebe Grüße und schöne Reisen in Eurem Wohnmobil wünschen Euch „Team Gamsbräu-Trinker“ (ein sehr exklusiver Kreis und wir sind stolz, dazu zu gehören!).

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