Ice, ice, Baby!

Oder … „Die coolste Bar der Welt“
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Wir sind von Slagnäs über Gällivare nach Jukkasjärvi.
Weltbekannte Orte in Schweden 😉 Nein – im Ernst. Schweden scheint die langweilige Schwester von Norwegen zu sein. Wir gondeln seit Tagen zwischen 250 und 550 Höhenmeter herum … elendigliche Weiten mit, da wir in Lappland sind, manchmal Rentieren auf bzw. neben der Straße.
Vorgestern, am Montag wollte ich dann wissen, wie groß eigentlich Schweden ist (und ich habe, nur so nebenbei, richtig geschätzt): Schweden ist flächenmässig 5x so groß wie Österreich! Hat aber nicht einmal 10 Millionen Einwohner!!! Positiv: Die Wahrscheinlichkeit auf ein Arschloch zu treffen ist bedeutend kleiner als in Österreich (und im Vergleich zu Wien geht´s gegen 0). Aber ich kann mir Schweden gut vorstellen als ein Land, um dort zu leben … es gefällt mir eh gut, aber Norwegen ist einfach spektakulärer.
Wurscht!
Bevor wir ins Icehotel eincheckten besuchten wir noch das „Esrange Space Center“. Der Träumer in mir stellte sich ein Cape Canaveral in Europa vor. Nicht ganz – aber trotzdem interessant!

 
Ein kleines Besucherzentrum, gleich nach dem Eingang ein großer Automat, der heißes Wasser ausspuckte (gratis) und daneben Löskaffee, Tee, und Lösgaugau … natürlich auch Milch und Zucker. Und das alles … gratis. Und zwei Schüsseln (nach uns nur mehr eine Schüssel) mit Keksen. Es war gegen 12:00 – also, um Puh den Bären zu zitieren, Zeit für einen kleinen Imbiß. So eine Ecke mit Kaffe/Tee und Kekse hab ich auch schon in einigen Geschäften (Supermärkte wäre übertrieben zu sagen, weil viel kleiner) gesehen. Find ich echt lässig …

Gegen 13:30 haben wir dann im Hotel eingecheckt und … wir hatten ein schönes Zimmer („warm room“ – es gibt auch Zimmer aus Schnee und Eis. Nenen sich dann „cold rooms“. Aber da muss man sich einpacken und … pinkeln in der Nacht ist eine Prozedur, die 10 Minuten dauert – das An- und Ausziehen und zum Klo gehen, da es logischerweise weder Bad noch Toilette in den „cold rooms“ gibt. Also – wenn wer in der Nähe ist, eine zu kontrollierende Blase hat und die Nacht durchhält – ich kann jedem nur empfehlen, das auszuprobieren! Ich würd´s gerne.)

Wir haben, nein ich habe, dann den Nachmittag verschlafen (die viele Fahrerei macht müde). Gegen 19:00 sind wir ins Hotelresti. Für mich gab´s Brot & Wasser, und Christine …


Und dann zur Icebar!


Geil … gigantisch … cool … Minus 5 Grad! Wir waren im Himmel – aber ohne Bedienung. Die kam erst nach ein paar Minuten, dick eingepackt (Weichei!) und machte uns unsere Cocktails in Gefäßen aus Eis. Wir waren ca. 5-10 Minuten in der bar und da nichts los war (keine Stripperinnen!), sind wir wieder gegangen … was für ein Schock! Gefühlte 50 Grad plus … meine Brille hat sofort beschlagen und der Schweiß spritze aus sämtlichen Poren … und mehr. Auch jetzt – 30 Minuten danach im Zimmer bei offenem Fenster und 20 Grad Außentemperatur schwitz ich …
Ich habe meinen Ort gefunden.

6 Kommentare zu „Ice, ice, Baby!“

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